zum 1.Regionaltreffen des BHP- Regionalgruppe München und Oberbayern
Samstag, 17.März 2012
10:00 Uhr - 15:30 Uhr
Mehrzweckraum der Fachakademie für Heilpädagogik
Akademie Schönbrunn
Gut Häusern 1, Markt Indersdorf
Referat:
Johann Horvath
"§Die Professionalität des Heilpädagogen in inklusiven Bildungsstrukturen"
13:00 - 15:30 Uhr
Sprache inklusiv
Bundesfachkongress Förderschwerpunkt Sprache
Termin: 20.04.2012 14:00 Uhr bis 21.04.2012 14:00 Uhr
Ort: Einhard-Gymnasium, 52066 Aachen
Sprache ist ein Medium schulischen Lernens, des sozialen
Handelns und emotionalen Erlebens. Verbale und nonverbale Sprache
ermöglichen die aktive Teilhabe an der Gesellschaft. Sprachliche und
kommunikative Fähigkeiten stellen Schlüsselqualifikationen dar und
tragen maßgeblich zu einem erfolgreichen Bildungsverlauf bei.
Sprachliche Bildung und spezifische Förderung erhalten daher bereits im
vorschulischen Bereich eine besondere Bedeutung im Sinne von Prävention
und sind für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen im
Sprachgebrauch in der Schule für eine barrierefreie Teilhabe am
Unterricht unverzichtbar.
Eröffnet wird der Fachkongress am Freitag
mit einem Vortrag von Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose zum Thema "Sprach-
und Kommunikationsförderung in inklusiven Schulen - eine professionelle
Herausforderung". Auch der Samstag beginnt mit einem Fachvortrag und
zwar von Vertr.-Prof. Dr. Jörg Mußmann: "Förderschwerpunkt Sprache im
inklusiven System - Wege, Grenzen, Befunde".
Insgesamt 24 Workshops
geben einen Einblick in die Angebote des Förderschwerpunkts Sprache und
seine Überschneidungen mit weiteren sonderpädagogischen Aufgaben, die in
einer inklusiven Schule benötigt werden.
Eine Übersicht des Angebots finden Sie hier. Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Angebote steht Ihnen hier zur Verfügung.
Bitte wählen Sie aus den aufgeführten Workshops die vier aus, die Sie
gerne besuchen möchten. Wenn sich der von Ihnen gewünschte Workshop
nicht mehr anklicken lässt, dann ist bereits die maximale Teilnehmerzahl
erreicht.
Teilnahmegebühren:
115 € Vollzahler
85 € Mitglieder vds, dgs, VBS, bdh
80 € Studenten, LAA als Vollzahler
gegen Nachweis
50 € Studenten, LAA als Mitglied
gegen Nachweis
Einen Routenplaner können Sie hier direkt abrufen.
Ihre Anmeldung ist verbindlich, wenn Sie von der Geschäftsstelle eine
Teilnahmebestätigung erhalten haben. Dies erfolgt bei Bankeinzug
unmittelbar nach Ihrer Anmeldung per Mail. Wenn Sie sich für die
Überweisung entscheiden, dann erhalten Sie die Teilnahmebestätigung erst
nach Eingang der Tagungsgebühr. Die Bankverbindung lautet: Verband
Sonderpädagogik e. V.,
Kontonummer 2388346
Sparkasse Mainfranken Würzburg,
BLZ 790 500 00.
Für Zahlungen aus dem Ausland:
IBAN: DE88 7905 0000 0002 3883 46
SWIFT-BIC: BYLADEM1SWU
Bei Verwendungszweck bitte angeben "Sprache inklusiv".
Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 300 begrenzt.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir bei Absagen bis zum
08.03.2012 eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 5 Euro erheben. Danach
gelten folgende Stornogebühren:
ab dem 09.03.2012 20 % der Kongressgebühr
ab dem 19.03.2012 50 % der Kongressgebühr
ab dem 29.03.2012 100 % der Kongressgebühr
Ersatzteilnehmer werden anerkannt.
Bei Interesse können Sie die Tagungs-CD zum Preis von 15 Euro für
vds-Mitglieder und zum Preis von 24 Euro für Nichtmitglieder gleich bei
Ihrer Online-Anmeldung zuzüglich Versandkosten mitbestellen.
Sie suchen Bücher und Broschüren für Ihre Referate, Hausarbeiten, Zulassungsarbeiten, Promotion usw..
Ich kann Ihnen ein breites Angebot anbieten und günstig verkaufen.
In einer Email an mich können Sie Ihre Wünsche konkretisieren:
Eine Schule für alle Kinder - die inklusive Schule - die Einsicht in diese Notwendigkeit gewinnt in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Bildungspolitisch zeigen sich jedoch kaum Ansätze zur Veränderung der herkömmlichen Schullandschaft, die stark von selektiven Tendenzen geprägt ist. Dennoch ereignet sich Inklusion in Einzelfällen auch schon bei uns an einigen Schulen. Es schildert aus unterschiedlichen Perspektiven Beispiele von gelungenen, leider aber auch gescheiterten Wegen der schulischen Integration von Kindern mit Behinderung. Diese authentischen Erfahrungen von wenigen Betroffenen können zur Quelle von Information, Hilfe und Ermutigung werden.
Darüber hinaus bietet dieses Buch grundlegende Texte zur Bedeutung einer veränderten inklusiven Schulkultur und zu den Bedingungen, die für eine gelingende Umsetzung unerlässlich sind. Es stellt Beispiele einer „inklusiven" Didaktik vor und zeigt auf, wie ein Netzwerk von pädagogischen Stützsystemen aufgebaut werden kann.
Ich darf Sie auf meinen Beitrag in diesem Buch hinweisen:
Viktor Lechta:
Ausgangspunkte und Perspektiven der inklusiven Pädagogik Osveto 2009
ISBN 80-8063-303-5
(In der Slowakei erschienen!)
Interessenten bitte bei mir mit Email melden!
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Franz B.Wember/Stephan Prändl (Hrsg.)Standards der sonderpädagogischen Förderung 2009.249 Seiten.13 Abb. 7 Tab. 24,90 €, kt. Reinhardt Verlag, München
Antwort und Forderungen des Forum Bildungspolitik in Bayern
zum Konzeptentwurf des Bayer. Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
vom 05. November 2010
(Text kann bei mir mit Email angefordert werden)
Stellungnahme des Forum Bildungspolitik in Bayern zur geplanten Änderung BaySchFG und AVBaySchFG November 2010
PetitionDoppelhaushalt 2011/2012 hier: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Schulbereich
Mehr Mut für Bayerns Zukunft Resolution des Forum Bildungspolitik zu den Sparplänen der Staatsregierung vom 22. November 2010
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Presserklärung vom 27.1.2012
Übertrittsnoten
verhindern Bildungschancen
Das Forum Bildungspolitikin
Bayern wirft der Staatsregierung vor, mit ihrer Entscheidung gegen die
Freigabe des Elternwillens leichtfertig den Druck in der Grundschule zu erhöhen
und Kindern Bildungschancen zu verbauen. Es fordert die Regierenden auf, ihre
Entscheidung zu überdenken.
München - Mit den Stimmen der CSU und
der FDP hat der Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags nach ausführlicher
Diskussion eine Petition des Forum Bildungspolitik zum Übertritt nach der
Grundschule abgelehnt. SPD, Grüne und Freie Wähler hatten dafür plädiert, die
Petition anzunehmen. In der Petition fordern die 44 Mitgliedsorganisationen des
Forum Bildungspolitik, allein die Eltern darüber entscheiden zu lassen,
welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll. Derzeit entscheiden in
Bayern über den Zugang zur Realschule und Gymnasium trotz aller gegenteiligen
Behauptungen allein die Noten. „Könnten die Eltern frei entscheiden, fiele der
unsägliche Druck weg, unter dem in der Grundschule Kinder, Eltern und Lehrkräfte
leiden“, sagte Klaus Wenzel, der Sprecher des Forum Bildungspolitik in
Bayern, „ein Druck, der den Kindern jegliche Freude am Lernen nimmt.“
Bayern sei eines von nur noch vier
Bundesländern, in denen die Noten über den Bildungsweg nach der Grundschule
entscheiden. Leistungsstarke Länder wie Baden-Württemberg hätten die
Übertrittsnoten abgeschafft, leistungsschwache wie Brandenburg hätten sie
beibehalten. „Gute Werte bei PISA haben nichts mit der Übertrittsentscheidung zu
tun“, sagte Wenzel. Eltern seien durchaus in der Lage, die richtige Schulart für
ihr Kind zu wählen. Solange die weiterführende Schule aber nicht wirklich
individuell fördere, entschieden Eltern sich trotz passender Noten nicht selten
für die Realschule anstelle des Gymnasiums. „Das tun Eltern schon jetzt, wenn
sie keine Möglichkeit haben, ihr Kind selbst zu fördern und zu unterstützen“,
sagte Wenzel. „Diese Ungerechtigkeit
bei den Bildungschancen können Übertrittsnoten also nicht verhindern.“
Das Forum Bildungspolitik in
Bayern fordert die Staatsregierung auf, an allen Schularten für
Lernbedingungen zu sorgen, unter denen alle Kinder ihre Begabungen entfalten
können. Die Elternentscheidung beim Übertritt ist ein zentraler Baustein in
einem Konzept für mehr Bildungsgerechtigkeit, denn sie nimmt den Druck aus der
Grundschule und dient so der Förderung aller Kinder.
Aktualisierte Fassung vom 19. März 2010 Das auf der 44. Hauptversammlung in Osnabrück 2009 verabschiedete Positionspapier zur Inklusiven Bildung steht Ihnen hier in einer aktualisierten Fassung zur Verfügung. Das erweiterte Handlungskonzept von Oktober 2010 finden Sie hier.